Beratungsformen

Beratung für Erwachsene – Beratungsformen 3

Schulische Fachberatung

Die Gruppenberatung kann von Personen mit gleichem Arbeitsfeld resp. gleicher Funktion, aber mit allenfalls unterschiedlicher Schulhaus– oder Schulgemeindezugehörigkeit genutzt werden. Der Austausch und Vergleich mit Kollegen oder Kolleginnen in derselben Berufssituation gibt Anregungen für die eigene Praxis, konfrontiert mit unterschiedlicher Wahrnehmung und generiert vielfältige Problemlösungen. Lehrpersonen, die sich im Berufsalltag alleine behaupten müssen, finden eine wesentliche Bereicherung und Entlastung in der Gruppenberatung. Mit Kollegen und Kolleginnen besprechen Sie in einer vertrauensvollen Atmosphäre berufliche Erfahrungen und Schwierigkeiten und suchen sinnvolle Lösungen für anstehende Probleme. Das eigene Verhalten im Umgang mit Schülerinnen und Schülern, Kolleginnen und Kollegen, mit Eltern und der Behörde wird reflektiert. Ein Austausch von Ideen, Material und neuen Impulsen findet statt. Themen wie Elterngespräche, Zeugnisse, Übertrittsfragen in der 6. Klasse, MAB, Unterrichtsgestaltung, Disziplin, usw. können bearbeitet werden.
 
Eine Einzelberatung  (mit oder ohne Schulbesuch) ist sinnvoll, wenn mit Unterstützung einer externen Fachperson das berufliche Handeln individuell reflektiert und die persönliche Handlungsfreiheit im beruflichen Umfeld erweitert werden soll.
 

Persönlichkeitsentwicklung

„Persönlichkeiten, nicht Prinzipien bringen die Zeit in Bewegung.“ (Oscar Wilde) So viele Menschen es gibt, so viele verschiedene Persönlichkeiten, Charaktere und Handlungsmotivationen existieren auch. Und seit es uns Menschen gibt, sind wir auf der Suche nach Selbst- und Menschenkenntnis, um die eigenen Stärken und Schwächen, Talente und Wertvorstellungen besser zu verstehen und um effektiver mit anderen Menschen zu kommunizieren. Menschen wollen erfolgreiche, starke Persönlichkeiten sein, manchmal vergessen sie dabei, dass keiner als erfolgreiche, starke Persönlichkeit geboren wird. Persönlichkeit muss im Laufe des Lebens erarbeitet werden. Investieren Sie in das Wachstum Ihrer persönlichen Entwicklung! Mögliche Trainingsinhalte sind: Wahrnehmung, Kommunikation, Selbstbild, Verhaltensgewohnheiten, innerer Dialog, Ziele formulieren, etc.
 

Training

Ein Training hat in erster Linie die Erweiterung des Verhaltensrepertoires zum Ziel. Es dient also nicht (primär) dem Wissenserwerb, sondern dem Reflektieren und dem Verändern des individuellen Verhaltens. Dies geschieht idealerweise anhand konkreter Situationen, die aus den täglichen Erfahrungen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer stammen. Ohne Risiko soll Neues ausprobiert, evaluiert und wieder verworfen werden können. Mit der Anleitung zu Rollenspielen und gruppendynamischen Übungen werden Situationen geschaffen, welche die Teilnehmenden für die eigene Wahrnehmungsfähigkeit und den persönlichen Kommunikationsstil sensibilisieren und ihnen im geschützten Rahmen ermöglichen, ihre Wirkung auf andere zu testen und flexible Verhaltensweisen einzustudieren.

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